Die 8 besten Tools zur Datenvisualisierung

Die 8 besten Tools zur Datenvisualisierung

Die 8 besten Tools zur Datenvisualisierung 1080 720 Team LiveReach

Big Data ist nicht nur ein viel genutztes Buzzword, sondern auch einer der wichtigsten Treiber in vielen Wirtschaftsbereichen. Große Mengen an Daten zu analysieren und für den Betrachter verständlich zu machen ist dabei die hohe Kunst. Die Verknüpfung mit Social Media, SEO und auch Virtual Reality können dafür nützlich sein. Dass es nicht immer Balkendiagramme auf einem Powerpoint Chart sein müssen, zeigen diese acht hilfreichen Tools zur optimalen Datenvisualisierung.

Microsoft Power BI

Als Big Player bietet auch Microsoft Software an, die einzig und allein bei der Visualisierung von Daten helfen soll. Besonders für User, die auch sonst mit Microsoft Software arbeiten, bietet sich das Programm an, da die intuitive Bedienoberfläche aufgebaut ist wie andere Microsoft Produkte. Dank speziellen Dashboards und der passenden App kann man überall und in Echtzeit auf seine Daten zugreifen.

Tableau

Tableau ist eines der führenden Unternehmen im Bereich Datenvisualisierung. Die leicht zu bedienende Oberfläche ermöglicht es per Drag&Drop Daten zu selektieren und so schnelle Erkenntnisse aus großen Datenmengen zu gewinnen. Für die Entwickler der Software ist es besonders wichtig, komplizierte Daten so einfach und verständlich wie möglich darzustellen. Mit Tableau lassen sich auch Daten aus verschiedenen Quellen, wie zum Beispiel Excel, Google Analytics oder Amazon Web Services miteinander verknüpfen und vergleichen.

Fusion Charts

Durch viele Funktionen lassen sich Grafiken mit Fusion Charts interaktiv und individuell gestalten. Ein Kunde kann zum Beispiel die Darstellungsform selbständig ändern oder sich die Informationen in unterschiedlichen Sprachen anzeigen lassen. Ein weiteres interessantes Feature sind die voreingestellten Templates, denen man nur noch eine Datenquelle zuweisen muss. Das spart Zeit, da man nicht jede Grafik von Anfang an zusammenstellen muss. Auch 3D Designs sind mit Fusion Charts möglich.

Highcharts

Laut eigener Website nutzen etwa 80% der größten Unternehmen Highcharts als Data Visualisierungs-tool. Das Programm implementiert Charts und Grafiken auf Websites und erkennt selbstständig die Devices, was dem User erlaubt sowohl mobile als auch stationär auf die Daten zuzugreifen. Der Fokus von Highcharts liegt bei der Möglichkeit der cross-browser Nutzung. Dadurch wird gewährleistet, dass man sich browserunabhängig visualisierte Daten anschauen kann. Genau wie bei Fusion Charts, benötigt man für den kommerziellen Gebrauch von Highcharts eine Lizenz. Bei der Vollversion steht der Quellcode zum Download zur Verfügung und kann so bearbeitet werden.

Qlik Sense

Ähnlich wie bei Tableau mit Hilfe von Qlik Sense einfach und schnell Grafiken per Drag&Drop erstellt werden. Große Daten- und Informationsmengen lassen sich durch Smart Search schnell durchforsten und überblicken. Was beim Präsentieren von Strategien oder bei Produktvorstellungen schon zum Standardrepertoire gehört, ist bei Datenanalysen noch nicht etabliert – Storytelling. Doch gerade zum aufrechthalten der Spannung bei der Analyse von großen Datenmengen, bietet sich Storytelling an. Auch dafür hält Qlik Sense eine Lösung bereit. Der Wechsel zwischen Story und Detailanalyse ermöglicht eine ausgeglichene Präsentation. Mithilfe der Qlik Sense Cloud lassen sich Daten teilen und gemeinsam bearbeiten.

Datawrapper

Datawrapper rühmt sich mit einer einfachen Bedienung und der Möglichkeit in der kürzester Zeit optisch ansprechende Grafiken und Maps zu erstellen. In nur vier Schritten soll man die Rohdaten verarbeiten, visualisieren und exportieren können. Für Unternehmen mit eigenem Corporate Design bietet sich die Funktion der individuellen Gestaltung an. Schriften, Farben und Firmenlogos können angepasst und in Templates umgewandelt werden. Dank Responsiv Design lassen sich die Charts und Karten auch auf Mobile Devices betrachten und interaktiv nutzen.

Google Charts

Auch der Internetgigant Google bietet mit Google Charts ein Produkt im Bereich Datenvisualisierung an. Neben den herkömmlichen Gestaltungsoptionen, kann man auch Motion Charts erstellen, die eine aufmerksamkeitssteigernde Alternative zu statischen Charts darstellen. Dem User stehen neben vorgefertigten Templates viele freie Gestaltungsmöglichkeiten zur Verfügung. So kann man die Charts perfekt dem Look and Feel der eigenen Website anpassen. Alle erstellten Charts können plattform- und browserübergreifend genutzt werden und in Google Docs oder via Java Skript auf der eigene Website eingebaut werden.

Virtualitics

Virtual Reality kennt man schon aus Bereiche wie Gaming oder Design. Aber auch in der Datenvisualisierung kann diese Technologie zum Einsatz kommen. Durch die dreidimensionale Ansicht und interaktive Perspektivwechsel kann man Daten noch verständlicher machen. Viele Anbieter gibt es im Bereich VR-Datenvisualisierung allerdings noch nicht. Virtualitics aus Amerika ist einer der ersten Anbieter in diesem Bereich.

 

Welches Programm man letztlich nutzen sollte ist schwer zu sagen, da es bei den Features der einzelnen Anbieter viele Überschneidungen gibt. Ungeachtet dessen sollte man sich allerdings mit dem Thema Datenvisualisierung auseinandersetzen, da sich viele spannende Chancen dadurch ergeben. Die vorgestellten Programme und Dienstleister helfen in jedem Fall dabei, das schwierige Feld zu durchblicken und eine individuell passende Lösung zu finden.